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Pressemitteilung Nr. 15/2019
Nachhaltige Innenstadt; insbesondere Sammelanlieferung von Waren

Angesichts zunehmender Paketanlieferungen fordert der Niedersächsische Städtetag das Land auf, in wenigstens drei unterschiedlich großen Städten Niedersachsens Pilotanlagen zum Umschlag von Paketen verpflichtend von LKW auf Lastenfahrräder einzurichten. Damit solle auf die zunehmende Klein-LKW‘s der Postdienstleistern überschwemmt. Allein in Lüneburg werden jährlich rund 2,5 Mio. Pakete ausgeliefert – mit zunehmender Tendenz“, so der Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Ulrich Mädge (Hansestadt Lüneburg): „Wir sehen das Niedersächsische Verkehrsministerium und das Umweltministerium gemeinsam in der Verpflichtung, den Städten und Gemeinden hier zu helfen!“

„Das Einkaufsverhalten über Versanddienste ist längst ein verkehrliches und ein Umweltproblem in unseren Städten und Gemeinden geworden“, ergänzte Vizepräsident Oberbürgermeister Frank Klingebiel (Stadt Salzgitter): „Mit Lastenrädern, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, können beide Aspekte nachhaltig angegangen werden.“

Das Präsidium des NST hat sich in seiner heutigen Sitzung auch vor dem Eindruck der seit Monaten anhaltenden Demonstrationen „Fridays for Future“ unter anderem auch mit dem Thema der Nachhaltigkeitsstrategien in den Kommunen beschäftigt. „Wir nehmen die Anliegen der Kinder und Jugendlichen schon seit Jahren sehr ernst. Unsere Mitglieder haben vielfach bereits Nachhaltigkeitsstrategien für ihre Kommune entwickelt und sind dabei sich als „Fair trade Gemeinde“ oder als zertifizierte „nachhaltige Kommune“ auf lokaler Ebene für den Klimaschutz zu engagieren“, erklärte Präsident Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Lüneburg) „“

„Wir bieten in Lüneburg ab Herbst dieses Jahres unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen zentralen Paketshop an, wo sie sich nach der Arbeit ihre Pakete abholen können. Wir arbeiten mit dem Baden-Württembergischen Start-up Pakadoo zusammen, das mit verschiedenen Paketdiensten zusammenarbeitet und die Lieferung ins Rathaus organisiert“, führte Präsident Mädge abschließend aus: „Ein vergleichbares Angebot, wie das aus Bundesmitteln geförderte Projekt „Mikro-Hub“ in Berlin wäre die jetzt erforderliche Ergänzung dieser ersten Ansätze. Um dabei den Besonderheiten eines Flächenlandes wie Niedersachsen zu genügen, muss man dafür aber Angebote in wenigstens drei unterschiedlich großen Städten fördern.“

13. Mai 2019

Ansprechpartner:

Stefan Wittkop, Mobil: 0172 / 53975-13, E-Mail: wittkop@nst.de



Dokumente:

Pressemitteilung Nr. 15 /2019 (PDF, 453 kB)


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