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Presseinformation Nr. 37/2019 - Zukunft der Krankenhausversorgung in Niedersachsen

Der Niedersächsische Städtetag spricht sich im Hinblick auf die künftige Krankenhausversorgung in Niedersachsen nach dem Grundsatz „Gründlichkeit vor Schnelligkeit“ aus. „Schnellschüsse bei der Veränderung der Planungsansätze für Krankenhäuser können weitreichende Folgen haben. Uns ist wichtig, diese Konsequenzen und Auswirkungen im Vorfeld zu prüfen und durch Auswirkungsanalysen zu unteruern. Für uns ist es von überragender Bedeutung, dass die ambulante und stationäre medizinische Versorgung in Niedersachsen sichergestellt und eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung gewährleistet werden kann“, erklärte Präsident des Niedersächsischen Städtetages, Oberbürgermeister Ulrich Mädge (Hansestadt Lüneburg), bei der Vorstellung des Positionspapiers der Enquetekommission.

„Allen Beteiligten muss klar sein, dass die Veränderung bestehender Strukturen nur durch Strukturfördermaßnahmen möglich ist, die weit über die derzeit unzureichenden zur Verfügung stehenden Finanzmittel hinausgehen“, so Vizepräsident des Verbandes, Oberbürgermeister Frank Klingebiel (Stadt Salzgitter). Ergebnisse der Enquete-Kommission könnten nur umgesetzt werden, wenn landesseitig die erforderlichen Mittel bereitgestellt würden. Im Vergleich dazu habe, so Klingebiel weiter, Dänemark mit ca. 5,6 Mio. Einwohner beispielsweise 5,7 Mrd. Euro zur Neustrukturierung seiner Krankenhausstrukturen aufgewendet.

„Derzeit finanziert das Land noch nicht einmal die aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung und des Datenschutzes der Krankenhäuser. Diese werden mit diesen wichtigen Aufgaben allein gelassen! Auf dieser Grundlage können keine effektiven und nachhaltigen Strukturveränderungen der Krankenhauslandschaft erfolgen“, so Verbands-Präsident Mädge.

17. Dezember 2019

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Dr. Jan Arning, Mobil: 0172 / 53975-16, E-Mail: arning@nst.de

Stefan Wittkop, Mobil: 0172 / 53975-13, E-Mail: wittkop@nst.de



Dokumente:

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